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Paketverkauf von T-Aktien durch Deutsche Bank ohne Konsequenzen
[ heise.de
zum Thema ]
Frankfurt/Main. Nach Ansicht des Bundesaufsichtsamtes für Wertpapierhandel
(BAWe) hat sich die Deutsche Bank bei dem
Verkauf eines Aktienpakets der Deutschen Telekom korrekt verhalten. Das Kreditinstitut hatte am 7. August nach einer
eigenen Kaufempfehlung 44 Mio. T-Aktien
veräußert; in der Folge kam es an der Börse zu einem immensen Kursverlust (siehe
dazu auch die Wirtschaftsstrafrechtlichen Nachrichten des Monats September).
Eine Sprecherin des BAWe teilte am 7. November mit, dass in diesem Zusammenhang allerdings weiter wegen des Verdachts
auf Insiderhandelsgeschäfte (§§ 14, 38 WpHG) ermittelt werde.
Insiderverfahren gegen Media ! AG
Frankfurt/Main. Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) ermittelt im Umfeld der am Neuen Markt
notierten Media ! AG wegen des Verdachts unerlaubten Insiderhandels (§§ 14, 38
WpHG); dies teilte eine Sprecherin der
Behörde am 8. November mit.
Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit einer Ad-hoc-Mitteilung vom 26. September. Entgegen der noch wenige
Wochen zuvor bekräftigten Gewinnprognose von 1,5 Mio. Euro hatte das Unternehmen kürzlich einen Verlust von knapp 6,6
Mio. Euro für 2000/01 prognostiziert. Bereits vor der öffentlichen Bekanntgabe dieser Zahlen sackte der Kurs der Akte bei
einem auffällig hohen Handelsvolumen um 39 Prozent.
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