Konzernkontrolle ist Preisdiktat - in den Mitgliedstaaten England und Frankreich bestand sie - nicht in Deutschland - Warum Transparenz im Aktienwesen nicht egal sein darf

Deutschland, das deutsche Reich, war zu Zeiten Bismarcks sehr reich - während die Nationen Frankreich und England immer wieder die Konzerne und Banken verstaatlichten, so letztlich die Aktionäre enttarnten, wenn sie anonym waren, Frankreich gar nach Beitritt in die EU immer wieder seine Konzerne und Banken privatisierte und nationalisierte, damit Unsummen einnahm, wurde dies nicht einmal seitens der damaligen deutschen EU-Kommissare oder Abgeordnete hinterfragt, geschweige denn beanstandet! Scheinbar willen- und teilnahmslos kassierten sie ihre Europa-Gagen für Nichtstun. Alles im Stile Bangemanns, der uns deutlich vorlebte, wozu für Deutschland die EU da war: Selbstbedienungsladen, der letztlich zum Rücktritt der gesamten Kommission wegen Korruption führte. Wurde je ein Finanzstatus seit dem deutschen Reich Bismarck erhoben? Wie konnte bzw. kann es angehen, dass es ein Aktiengesetz ohne Kontrollmöglichkeiten gibt? 

Wieso wurde nie seit Bestehen des Aktiengesetzes festgelegt, welche Sicherungen im Bereich Banken und Betriebe zur Erhaltung der Souveränität eines Staates notwendig sind (nationale Grundversorgung, 50,01 %ige Banken- bzw. Konzernkontrolle durch den Staat)? Wieso wurde dies nicht spätestens bei Gründung der EWG, längstens im Maastricht-Vertrag festgelegt? Globalisierung oder weil es unsere Konkurrenz-Mitgliedstaaten England und Frankreich nicht brauchten, da sie es ja hatten?

Wer stellte seit Adenauer den Aussen-, Wirtschafts- und Justizminister?

In Deutschland geschah dagegen nichts Vergleichbares im Finanzwesen. Auch finden sich keinerlei Hinweise an universitären Lehrstühlen im Bereich Promotionen, geschweige denn seitens des bundesdeutschen Wirtschaftsministeriums, das sich schon immer, bis auf ganz wenige Ausnahmen, in Händen der FDP befand. Wer kontrollierte je ab 1870 (deutsch-französischer Krieg!) Deutschlands Finanzwesen im Bereich der Grosskonzerne und Banken? Wurden je die Aktionäre und deren Nationalität hinterfragt? Bildeten Sie Vorschub - wie waren sie an diesen Jahreszahlen beteiligt:
1873 - Börsencrash
1914 - Beginn des ersten Weltkrieges
1918 - Ende des zweiten Weltkrieges
1929 - der schwarze Freitag - WW-Krise
1933 - Adolf Hitler kommt
1937 - Hitler will AktG ändern, scheitert?!
1939 - Ausbruch zweiter Weltkrieg
1989 - 1990 Wiedervereinigung

zum 11. September 2001? 

Was passiert mit einem Grosskonzern wie SIEMENS, HOECHST oder Daimler, einer Deutschen Bank, wenn sie klammheimlich feindlich übernommen werden?
Konzernzerschlagungen, um möglichst hohen Profit für die Investoren (Aktionäre) herauszuholen. Folge: Massenentlassungen, zu finanzierende Arbeitslosigkeit, Rückgang der Steuereinnnahmen, dadurch höhere Staatsverschuldung, sinkendes Wirtschaftswachstum,  Preiskontrolle und Preisdiktate durch Kartelle (siehe ARAL, DEA und den Mineralölmarkt), Insolvenzen, Geburtenrückgang, Staatsbankrott. Interessant dazu die Pressemeldung der EU-Kommission vom 17. Januar 2003 betreffend "Deutsche Bank": "Die Kommission hat das Vorhaben geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Wettbewerbsstruktur auf den verschiedenen weltweiten oder nationalen Wertpapierdienstleistungsmärkten nicht nennenswert verändern wird..." - ach so ist das... - Wann ist die arglistige Täuschung im Sinne des § 123 BGB erfüllt, wann das Fehlen der zugesicherten Eigenschaft nach § 459 BGB, wann irreführende Werbung, Beispiel Deutsche Bank, Bank der Deutschen? Befindet sich die Deutsche Bank im Mehrheitsbesitz deutscher Anteilseigner? Wohl kaum, liest man die Pressemeldungen um die und von der Deutschen Bank. Wenn sich also die Deutsche Bank nicht mehr im Mehrheitsbesitz deutscher Anteilseigner befindet (das muss man sich einmal überlegen, für Nationen wie Frankreich und England unvorstellbar, dass so etwas mit ihren Banken geschehen könnte, nur in Deutschland ist wohl alles möglich!), wie sieht es denn dann mit der irreführenden Werbung aus? Gleiches gilt für andere Konzerne und Banken Deutschlands. Frage: ist mindestens zu  50,01 % drin, was man dem Bürger über Jahrzehnte vorgespielt hat? Verschwinden deswegen zunächst die Traditionsnamen aus unserem Land, dann die ganzen Konzerne, Beispiel VEBA, Beispiel VIAG, Beispiel HOECHST.
 
"Schön", aus welcher Deckung heraus da die klammheimlichen Mehrheits-Aktionäre deutscher Konzerne und Banken schiessen und es den Deutschen anlasten können: Beispiel BASF, Beispiel Deutsche Bank, Beispiel SIEMENS. Verhielt sich das etwa im dritten Reich genauso, wollte deswegen Hitler das Aktiengesetz ändern und die Inhaberaktie abschaffen? Gegen wen kam da dieser Diktator eigentlich nicht an (siehe Claussen, empfohlene Links)? Wer war denn bitte noch schlimmer als Adolf Hitler? Was läuft hier für ein schlechter Film?

Warum amerikanische Investoren für Deutschland und Europa so gefährlich sind:
Amerika ist der grösste Konkurrent Europas!
Deutschland ist Mitgliedstaat in Europa – Geltung von nationalem und europäischem Recht einerseits – Doppelbesteuerungen und internationales Recht andererseits. Unüberschaubar hohe Prozesse mit ungewissem Ausgang vor US-amerikanischen Gerichten (siehe DaimlerChrysler, BAYER, Steuerfall Steffi Graf, Scheidungsfall Boris Becker, Unterhalt, Kindesunterhalt, Sorgerecht) - Nicht gesprochen haben wir bisher über
 
Aktienschwindel
Kursbetrug
Börsencrash
Sprache

Verlinkung unten!

Der deutsche Jurist - was weiss er vom europäischen, was vom US-amerkanischen Recht, was sollte er, was muss er wissen?
Ein deutscher oder europäischer Bürger kann sich vor nationalen Gerichten oder dem europäischen Gerichtshof wehren, kann das europäische Parlament oder die europäische Kommission zu Hilfe holen. Er wird in seiner Landessprache auf dem Europa-Server informiert oder kann diese einfordern, kann beim europäischen Bürgerbeauftragten direkt seine Rechte einfordern. Kann untersuchen lassen, ob die Nation mit einem Verhalten gegen europäisches Recht verstösst und diese vor dem europäischen Gerichtshof verklagen (Frauen in die Bundeswehr, unser Grundgesetz musste geändert werden). Das europäische Parlament hilft zB gerade jetzt europäischen Konzernen durch Mitarbeit an einer Übernahme-Richtlinie seitens der EU-Kommission – Deutschland blockt, wegen Amerika?
 

All dieser Rechte und Möglichkeiten sind Unionsbürger, Mittelstand, sowie die Konzerne beraubt, die sich statt mit Europa mit Amerika einlassen. Wer klärt dies in Deutschland auf - wer wäre für die Aufklärung zuständig? Was wird an Deutschlands Schulen und Universitäten gelehrt? Wer kontrolliert/kontrollierte die Bildungspolitik in Deutschland? - Gibt es in Deutschland ein Europa-Ministerium oder einen Europominister im Bund? Wofür ist der Bund, wofür das Bundesland zuständig? Ist nicht in Bezug auf Europa unser (föderales) System ungeeignet?

Was aber weiss der deutsche Jurist vom EU-Recht? Wer von ihnen kennt überhaupt den Unterschied zwischen einer Richtlinie und Verordnung? Dummheit oder auch hier Marktabschottung? Urteilen Sie selbst, bevor Sie verurteilen...

Wir haben den europäischen Markt für Europa geschaffen, nicht für Amerika. Deutschland geht hier fatale Irrwege mit fatalen Ausmassen. Unser Weg heisst Europa und europäische Investoren, nicht Amerika und amerikanische Investoren. 
Reduzierung auf das Kerngeschäft sind angelsächsische Marktwirtschaftsmethoden, tödlich für deutsche Konzerne. Mischbetriebe, wie sie unsere Väter und Grossväter gegründet und geführt haben, haben uns lange Wohlstand und Souveräntität gewährt. Erst seitdem auf das Kerngeschäft reduziert, seitdem gezockt wird, geht es mit uns sehenden Auges bergab. Reduzierung auf das Kerngeschäft heisst, Superkartelle ermöglichen. Wohin Superkartelle führen, lehrt uns die Geschichte und: ist es nicht gerade der Wille der Politik hüben wie drüben, Superkartelle zu zerschlagen?

Fakt ist, dass es weder dem europäischen Wettbewerbskommissar, noch dem Bundeskartellamt möglich ist, die wahren Konzernbeteiligungen zu überprüfen. Wie soll das zudem bei der Inhaberaktie gehen, deren Grund gerade die Anonymität ist?

So zweifelt cenjur denn auch alle Kartellrechtsentscheidungen wegen fehlender Kontrollmöglichkeiten an. Beispielhaft wurde das Kartell der Telecom zerschlagen, um nun durch die Hintertür US-Amerikanischen Investoren ein noch grösseres Kartell zu ermöglichen. Die Inhaberaktie macht all dies möglich.

Sind die Wirtschaftsexperten an der Uni zu sehr spezialisiert?
Welcher der Professoren, PD oder Doctores kennt das national zu beachtende, geschweige denn das europäische oder gar US-Amerikanische Recht im Lichte des EU-Rechts? Chapter 11 und Worldcom mit enron lassen grüssen!

Sind unsere Wirtschaftsexperten
fernab vom notwendigen (EU)Rechtswissen? Hier sollte ein Umdenken und eine unbedingte Zusammenarbeit mit dem europäischen Parlament erfolgen, nicht mit Amerika. Wir sind eine Europäische Unionsgemeinschaft seit 1951. Es wird Zeit, dass wir das auch leben. Kein Unternehmen, sei es die Bundesdruckerei, ELSA AG, HDW, Schneider, Babcock, Mobilcom und wie sie alle heissen, kommt auf die Idee, unsere Europa-Abgeordneten um Hilfe zu rufen. Und e.on? - Oder hängt die vermeintliche Untätigkeit bereits mit der heimlichen, feindlichen Übernahme zusammen?

 
Empfohlene Links:
http://www.cenjur.de/europa/sprachen.htm Sprachenbenachteiligung in der Union
http://www.cenjur.de/pages3/eugh_england.htm wettbewerbsrechtliche Benachteiligung am Beispiel englischer Verträge
http://www.cenjur.de/Anfragen/boegeeuk_usbilanz1808021.pdf Anfrage Böge 18.08.2002 Bilanzfälschung
http://www.cenjur.de/Anfragen/monti_150103.pdf Anfrage Monti - Chancen- und Waffengleichheit
http://www.cenjur.de/zurlagedernation.htm Lage der Nation - Aktionärsbesonderheit in Deutschland
http://www.jura.uni-duesseldorf.de/dozenten/noack/texte/hv/claussen.htm Claussen, Uni Düsseldorf zu 1937
http://www.cenjur.de/mdep/uebernahme_lommatzsch.pdf Übernahmerichtlinie bekämpft die Wirkung, nicht die Ursache!
http://www.cenjur.de/weihnacht_2002.pdf Zu Weihnachten 2002 - Statement cenjur
http://www.cenjur.de/cenmag/aktie/claussen_ag.pdf "Hauptversammlung: Heute und Morgen", Claussen (1998) zur Inhaberaktie und Hitler 1937
http://www.cenjur.de/cenjurhome.htm Bundesdruckerei – im Jahre 2000 von Eichel zu 100 % an englische Investoren verkauft, Verkauf im August 2002
http://www.cenjur.de/cenjurhome.htm Verkauf Kabelnetz - es ist, als würden wir unsere Autobahnen verkaufen, stand im Spiegel

Welcher Minister ist zuständig für die Wirtschaft?
Welcher Minister ist zuständig für das Bundeskartellamt?
Welcher Minister ist zuständig für die EU?
Wer stellte seit Adenauer den Aussen-, Wirtschafts- und Justizminister?, siehe
http://www.cenjur.de/presse/bundes_fdp.htm


http://www.cenjur.de/europa/banken.htm - Deutsche Bank, irreführender Name?
http://www.seidl.de/presse/tank_kartell.htm – cenjur fordert Weltkartellbehörde
http://www.seidl.de/seidl.htm – Zur Lage der Nation – Ausverkauf einer Nation
http://www.seidl.de/tabula.htm – 10 Fragen vor der Bundestagswahl 2002
http://www.seidl.de/presse/bundes_druckerei.htm – unsere Hochsicherheitsdaten im freien Fall
http://www.seidl.de/presse/werist_hoppenstedt.htm – Hoppenstedt in Händen Schwedens
http://www.seidl.de/presse/hopp_macht.htm – unglaubliche Macht hat der, der diese Daten hat

 
Zusammenfassung und Statement von Gudrun Seidl:

Sie werden sich auch fragen, wie konnte all das passieren? Ich beantworte es Ihnen mit einer Gegenfrage: wurde und wird der Deutsche zum Hinschauen und Hinhören erzogen oder vielmehr zum Weghören und Wegschauen? Hat das auch die PISA-Studie ergeben oder interessierte das überhaupt nicht? Wo finden sich die Kriterien für diese Studie, wer erstellte sie in wessen Auftrag? Statt das ausgezeichnete deutsche Bildungssystem an den Pranger zu stellen (wieso kommen aus Deutschland die meisten Patentanmeldungen?), sollte man im Interesse unserer Kinder Computerspiele, Fernsehsender - allen voran die privaten! - und das Werbefernsehen einer Grossuntersuchung im Stile einer PISA-Studie unterziehen. Mir ist kein Computerspiel, keine Fernsehsendung, kein Werbeblock im Fernsehen bekannt, wo grundsätzlich ein Ethik-Level enthalten ist. - Ethik und Moral - unverzichtbar für das Funktionieren einer Wertegesellschaft. Aber Kriegsberichterstattung, Chaosberichte, Massenimpfungen als Vorbeugung biologischer Angriffe beherrschen die bundesdeutschen Medien.

Welch ein verwerflicher Abstieg! Arme Jugend, die wir regelrecht mit unserem gewissenlosen und verwerflichen Verhalten in einen Weltkrieg hineintreiben!

Datenschutz und Nachrichtendienste spielen eine grosse Rolle. Beides besteht in Deutschland nicht, siehe Bundesdruckerei, siehe Verkauf unseres Kabelnetzes. Warum konnte es in Deutschland Ost zu einer friedlichen Revolution kommen? Weil Deutschland Ost etwas hatte, was Deutschland West fehlte und fehlt. Deswegen könnte sich im heutigen (Ossi-Menschen)-Zustand 1989 nicht mehr wiederholen. Die Umerziehung ist abgeschlossen. Was also bleibt zu tun? Ganz einfach:

Europaweite Offenlegung der tatsächlichen Konzernbeteiligungen und dann das seitens der EU-Kommission nachholen lassen, was sie seit 1951 versäumt hat. Dies fordere ich im Brief vom 30.12.2002 an Lommatzsch und 15. Januar 2003 an Professor Monti sowie Kartellamtspräsident Ulf Böge.

Den heutigen Zustand verschuldet hat für mich weder England noch Amerika, sondern einzig und alleine der deutsche Michel. Es wäre wünschenswert, dass gegen ihn mit allen Mitteln vorgegangen wird. Aber: so lange es funktionierende Feindbilder gibt, muss man ja nicht in den Spiegel schauen...